Pressespiegel

Am 18. Juli führte  Niema Movassat (MdB Die Linke), im Namen der Linksjugend Solid NRW, eine pro-Hamas Kundgebung in Essen an. Obwohl mit antisemitischen Ausfällen schon im Vorfeld gerechnet worden war, wurde an der Kundgebung festgehalten. Sie endete in antisemitischen Ausschreitungen gegen eine kleine prozionistische Gegenkundgebung.

Wir haben nun einige Presseberichte für eine Dokumentation ausgewählt, wobei wir im Nachgang der Ereignisse von Essen auch Artikel berücksichtigt haben, in denen es um ähnliche Vorfälle in anderen Städten geht.  Sämtliche Artikel liegen als PDF vor.

Vor der Essener Kundgebung

  • 17. Juli 2014 | In einem Gastbeitrag für das Blog Ruhrbarone kritisiert die Thüringer Landtagsabgeordnete Katharina König (Die Linke) die geplante Kundgebung: „Alles was ich will…“.
  • 17. Juli 2014 | Die Jüdische Allgemeine berichtet über eine Demonstration in Frankfurt, bei der es zu Ausschreitungen kam – die Polizei stellte den pro-Hamas Demonstranten einen Lautsprecherwagen zur Verfügung. Nazis, Linke, Islamisten.
  • 18. Juli 2014 | Ruhrbarone berichtet über Kritik an der Solid-Demonstration aus dem eigenen Verband, sowie über die geplante Gegenkundgebung: Demonstrationen für und gegen Israel.
  • 18. Juli 2014 | Die Tagesschau berichtet online über die geplanten Demonstrationen in Essen und weiteren Städten: Nahost-Konflikt ganz nah.

Nach der Essener Kundgebung

  • 19. Juli 2014 | Der Tagesspiegel berichtet über eine neue Antisemitismus-Debatte, die die Essener Kundgebung in der Linkspartei ausgelöst habe: Linke umgibt sich mit Antisemiten.
  • 19. Juli 2014 | „In Berlin reimten die Demonstranten: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“, in Essen riefen sie „Scheiß Jude, brenn“! und hielten dabei Plakate hoch, auf denen zu lesen war: „Stoppt den Judenterror!“ und „Angeblich früher Opfer. Heute selber Täter“.“ – Kommentar von Henryk Broder in der Welt: Der entfesselte Zwerg und der gefesselte Riese.
  • 20. Juli 2014 |  Die Veranstalter der Gegenkundgebung veröffentlichen ein Video, das der Darstellung der Polizei widerspricht: Antisemitische Ausschreitungen nach Linksjugend-Demo. Ausschnitte aus dem Film werden in den kommenden Tagen von WDR, Welt und Bayrischem Rundfunk in Beiträgen verwendet.
  • 20. Juli 2014 | Die TAZ berichtet über die Vorfälle und über den Krach innerhalb der Linkspartei: „Nazimörder Israel“.
  • 20. Juli 2014 | Über die „Israelkritik“ in der Linkspartei, und Kritik daran aus den eigenen Reihen,  schreibt die FAZ: Linke Einseitigkeiten.
  • 21. Juli 2014 | Nach der Veröffentlichung des Videos äußert auch das lokale Nachrichtenportal derwesten.de Zweifel an der offiziellen Version: Stinkt das Eigenlob der Polizei?
  • 25. Juli 2014 | Über die Verbreitung von Antisemitismus quer durch alle bürgerlichen Parteien der Bundesrepublik hindurch berichtet die Welt: Zwischen Möllemann und Wagenknecht.
  • 25. Juli 2014 | Im Nachgang der neuerlichen Demonstrationen wird in der FAZ in einem Kommentar auf eine angeblich neue Ausprägung des Antisemitismus hingewiesen: Nicht dumm stellen.
  • 26. Juli 2014 | Eine Kritik an der “zivilgesellschaftlichen Israelsolidarität” vom Bündnis gegen Antisemitismus Kassel: Valium für empörte Bürger.
  • 28. Juli 2014 | „Die meisten, größten und heftigsten Demonstration gegen Israel fanden – neben den Protesten in der Westbank und in Israel selbst – in Europa statt, nicht in den arabischen Staaten des Nahen Ostens” – eine von 10 Lehren aus dem Gaza-Krieg, veröffentlich in der Jungle World.
  • 31. Juli 2014 | Der Antisemitismusforscher Detlev Claussen im Gespräch über die jüngsten Entwicklungen mit der Wochenzeitung Freitag: „Ventil der Gefühle“.

Wird laufend aktualisiert. 

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